Ende Mai durfte ich beruflich auf die KotlinConf 2026 nach München. Es waren zwei kurzweilige Konferenztage mit vielen guten Sessions und interessanten Menschen. Im tiefsten Inneren meines Wesens bin ich Java-Entwickler, aber da Kotlin auch eine JVM-Sprache ist und massiv von JetBrains unterstützt und gepushed wird, habe ich natürlich auch schon einige Male damit herumexperimentiert, ohne es je produktiv zu nutzen.
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich muss manche Dinge - am besten direkt - ausprobieren, wenn ich einen interessanten Beitrag oder Artikel höre, sehe oder lese. Was habe ich also während der Konferenz getan: Anstatt zu schlafen, habe ich Abends mein Hobbyprojekt RankingInfo von ruby/rails auf Kotlin mit Spring-Boot portiert. Das ging erstaunlich schnell, Kotlin hat mich wirklich beeindruckt - mit seiner Einfachheit und einem ruby-ähnlichen Programmiergefühl. Neue Dinge, wie die ORM-Library Exposed für Kotlin haben dank guter Dokumentation auf Anhieb die Entwicklung beschleunigt und die Applikation schlanker gemacht als mit dem Standard Spring-Data-JPA.
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